allerlei,
als
Adj.
und Indefinitpron.
gebraucht, jeweils unflektiert; mhd.
aller lei(g)e
, Zusammenrückung des Gen. Pl. von 2
al
und mhd.
lei(e)
›Art, Weise‹
(Hiersche, Dt. etym. Wb.
).1, 63
Syntagmen:
a. kaufen / leren / reden; frei von a.; a. der götlichen kraft; a. vieh / tiere / bäume / obst / gewand / krämerei / arglist / gedanke / gleichnisse / pein
.Wortbildungen:
allerleibuch
allerleiig
Belegblock:
wo sie hin kamen, kuͤnden sie allerley reden.
allerlein menlein zware | Das am ersten die mutter bricht, | Sol gott dem herren an ge neme | Geheiliget heisen da zu vor an.
Es werden wol zů erklerung dises Gehaimnus allerlay gleychnus gebraucht.
Noch seind gar vil allerlay geistlichen darbej gewest.
Schwarz, Awürt. Lagerb.
2, 463
; Klein, Oswald
31, 15
; Winter, Nöst. Weist. ;
Voc. inc. teut.
a vijr
; Wrede, Aköln. Sprachsch.
99
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