alfang,
der
;
-/-e
+ Uml.
die Handlungsbezeichnung ›Aalfang‹ ist nur unsicher belegt (vgl. unten den 2. Beleg, 1. Erwähnung); sie wird aber von den beiden Metonymien a) ›Beute des Aalfanges‹ und b) ›Fangvorrichtung für Aale‹ vorausgesetzt.
Zur Sache: Angaben zu b): Preuss. Wb. (Z)
1, 3
.

Belegblock:

Lohmeyer, K. v. Nostitz
116, 20
(
preuß.
,
1578
):
Wo pleibt das [...] wisichen von 100 hauffen haw und der ohelfang [...]?
Ebd.
46, 9
:
In diesem ampt sein vil sehe, die gar wenig tragen; man muß nach dem olfang sehen, das dar etzliche olfenge angerichtet werden.
Ebd.
49, 21
:
muß er zür molen und fischerey fleisiger züsehen, sünderlich auch zum olfang, und dos die fliesser nicht verstellet werden.