aftersiel,
der
;
zu
mhd.
aftersil
›hinteres Riemenzeug‹
().
nach
Zingerle
(s. u.) 242 „›der am Kummet befestigte, über den Rücken des Zugtieres laufende und mit der Endschlinge um dessen Schweif oder Hinterteil gelegte Strick oder Riemen, dann das zugehörige Riemenzeug überhaupt‹“.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Neubauer, Kriegsb. Seldeneck
69, 26
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
sol man die roß jn afftersillenn fassenn.
Fastnachtsp. (
nobd.
,
15. Jh.
):
So ich das ross einsetzen wil, | Do het es verlorn den aftersil, | Den satel, kumat, zaum und hacken.
Haltaus, Liederb. Hätzlerin (
schwäb.
,
1471
):
so ist sorgen genůg | Vmb wagen, aytten, Egen, schlitten vnd den pflůg! | Wã kummat, geschirr vnd aftersil?
Zingerle, Inventare (
tir.
/
vorarlb.
,
1483
):
i khamet i aftersyl i notstal.
Ziesemer, Gr. Ämterb.
508, 24
.