afterlassen,
V.,
unr.
1.
›etw. hinterlassen‹.
Syntagmen:
das gut, die habe / summe geldes / mark, ein kind a.

Belegblock:

v. Bunge, Livl. UB
4, 602, 40
(
nrddt.
,
1408
):
die derdehalve mark Rigesch, die Herman, [...], dem God genedich si, achter gelaten hevet.
Wrede, Aköln. Sprachsch.
64
.
2.
›etw. liegen lassen, nicht mitnehmen‹.

Belegblock:

Wrede, Aköln. Sprachsch.
64
.
3.
›etw. (z. B. eine Handlung) unterlassen‹.

Belegblock:

Chron. Köln
1, 386, 32
(
rib.
,
1. H. 15. Jh.
):
dat die stat sulche bede an dem capittel vur einen van mins hern neven zo doin achter liest.
Ebd.
2, 282, 3
(
Köln
1499
):
want ir ghein dink achterlaisset daemit ir uns moecht zoweder sin ind zornich machen.
Wrede, Aköln. Sprachsch.
64
.