affächtig,
Adj.
1.
›töricht, dumm, einfältig‹;
offen zu 2; zu  4.
Bedeutungsverwandte:
 1,  2.

Belegblock:

Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
894
(
rib.
,
1444
):
Mer as balde as sij quamen bij eyn, | Affetich volck aldae erscheyn.
Vetter, Pred. Taulers
121, 26
(
els.
,
14. Jh.
):
Dis nemment tumbe affehte lúte fleischlichen und sprechent.
Ebd.
330, 17
(
1359
):
das si umb ein affechtig torecht spottende oder hert wort al zehant werdent beweget.
2.
›trügerisch, nichtig, eitel‹;
vgl.  4, (V.) 12.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Vetter, Pred. Taulers
130, 16
(
els.
,
14. Jh.
):
das men also gerne nuwe mere seit, was die und die und der und der seit und tůt, so sint es alles affechtige bilde.
Ebd.
235, 7
(
1359
):
die weltliche italkeit der herzen mit aller affechtiger gelust an allem dem das creatúrlich ist.