ackerschaz,
der
.
1.
›Recht auf Vergabe der Eichel- und Bucheckernmast‹;
vgl.  2.
Bedeutungsverwandte:
(aus
decima
).

Belegblock:

Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl.
1, 107,
Anm. 3 (
mosfrk.
,
1484
):
Der Abt von S Maximin hat den ackerschatz in allen den welden zo L. gehorich.
Ebd.
997,
Anm. 9 (
mosfrk.
,
1373
):
die gemeinde hat den ackerschatz und den deme in dem walde halb, und der [...] Abt [...] halb.
2.
›Abgabe für die Weidung von Schweinen in Eichel- und Buchenwäldern‹; vgl.  2. Die zweimal begegnende Schreibform
ackersatz
ist wohl als
ackerschatz
zu lesen; denkbar ist allerdings auch das Lemma
ackersaz.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl.
1, 522, 14
(
mosfrk.
,
1607
):
laufen sie [swin] dan in den walt, alsdan sullent sie ackersatze geben nach scheffen erkentenis. weres aber sach, daß die swin nit in den acker engingen und des ackers nit angenussen, soe sint sie kein deme oder ackersatz schuldich.
Ebd.
107,
Anm. 3 (dort die Form
ackerschatz
);
Rwb
1, 426
.