ackergeld,
das
.
1.
›Feld- oder Naturalabgabe von einem Feldstück bestimmter Größe‹;
vgl.  2.
Bedeutungsverwandte:
, , ; vgl. , , , .
Zur Sache: (s. v.
Medem
).

Belegblock:

Müller, Grafsch. Hohenb.
2, 19, 8/14
(
schwäb.
,
1425
/
26
):
Akgergelt. Hainrich Lutz 1 malt. kernen. Scheis 20 fiert. r. Hans Staimer 1 m. r. [...] Suma tota an zehenden, von höfen, järlich korn- und akergeld: 819 malt. und 1/2 fiert. roken.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
2, 490, 31
(
schwäb.
,
1658
):
Dergleichen [...] im dorf, an zinsen, gülten, frohn und ackergelt [...] nichzit abgehen [...] laßen.
Mon. Boica, NF.
1, 489, 19
;
Müller, a. a. O.
388
(weitere Belegstellenangaben);
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 9, 23
(Regestbeleg);
Preuss. Wb. (Z)
1, 84
;
Schwäb. Wb.
1, 99
.
2.
›Lohn für schwere Feldarbeit‹;
vgl.  12.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Bildlich:
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 94, 4
(
Hagenau
1543
):
Die lemmer kleyden dich / und die boͤcke geben dir das ackergelt.