abweiden,
V.
1.
›etw. (Futterland o. ä.) abfressen / abfressen lassen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1,  1.

Belegblock:

Löffler, Columella/Österreicher
1, 93, 19
(
schwäb.
,
1491
):
wiltu es
[Grünfutter]
[...] ab waiden, so ist sy gnůg biß in den mayen.
Ebd.
2, 3, 22
:
so [...] das fůtter usß dem acker dem [...] vich [...] ab zewaiden gewoͮn ist.
2.
›sich in etw. (z. B. Neid) verzehren‹.

Belegblock:

Goedeke, Fischart. Kehrab.
232, 176
(
Straßb.
1576
):
Aber der gneidet bleibt zu laid | Dem neider, das er drob abwaid.