abtraben,
V.
›sich davon machen, abhauen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  4.

Belegblock:

Mayer, Folz. Meisterl.
50, 54
(
nobd.
,
v. 1496
):
Um diß, Wiß, Zimet es mir nicht. Drab ab!
Fastnachtsp.
689, 14
(
nobd.
,
15. Jh.
):
Ich wil wern ein frauenwirt | [...] | So mag ich [...] gewin haben; | So muß denn einer ab traben, | Der kümpt in mein haus | Und hat nit zu geben auß.
Ebd.
852, 14
(
n. 1450
):
Wenn ich des nachtes bei ir [alts weib] lag | Und sprach: Mein esel wil futer haben, | So hieß sie mich hundert namen ab draben, | Und konde sie ein mal nie erbieten. | Nu ist meinem esel unaußgesniten.
Turmair
4, 514, 33
(
moobd.
,
1522
/
33
):
Die Teutschen mainten, es wär ein ganz her, das käm den Römern zu hilf; trabten neben ab, machten sich davon.
Chron. Nürnb.
2, 215
/6, Anm. 2.