abstürzen,
V.
1.
›jn./etw. herabstürzen, -werfen‹; auch intrans. ›abstürzen, hinunterfallen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  6.

Belegblock:

Turmair
1, 207, 4
(
moobd.
,
1529
):
si [...] erschlugen die gaistlichen in der kirchen auf den taufstainen, wurfens und stürztens über die maur und felsen ab.
Maaler
7 r
;
Wolf, Bergmannsspr.
1958, 187
.
2.
›sich beim Sturz etw. (meist: das Genick) brechen‹.

Belegblock:

Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
2, 71, 27
(
Frankf.
1550
):
daß jederman meynte, er hette den Halß abgestuͤrtzet.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 397, 22
(
Hagenau
1534
):
Eyner hatt den halß von eynem gaule abgestürtzt.
3.
›etw. (z. B. Holz) abladen‹; als Synekdoche: ›jm. etw. abliefern‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
 1, zur Synekdoche:  6.

Belegblock:

Rwb
1, 298
.