absinken,
V., unr. abl.
1.
›niedersinken, sinken‹.

Belegblock:

Sachs
20, 435, 28
(
Nürnb.
1563
):
Vom gaul absanck er zu der erd.
Ütr. in Fastnachtsp.
77, 31
(
nobd.
,
15. Jh.
):
Darumb rat ich euch, bleibt unverworn | Und laß absincken euren zorn!
Wrede, Aköln. Sprachsch.
43 a
.
2.
›(einen Schacht o. ä.) niederbringen, abteufen‹.
Bergbaubezügliche Texte.

Belegblock:

Löscher, Erzgeb. Bergr.
102, 10
(
omd.
,
1548
):
alsdenn musten feulen abgesuncken ader durchbrochen, der gang in der vierung wieder gesucht ader das streichens in festem gestein innegehalten werden.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
20, 262, 10
(
schles.
,
1528
):
Wurde iemand [...] sein schacht mit arbeit belegen und on alle irrung und einrede sein erbschacht uber den wechsel niderbracht und abgesuncken hette.
Wolf, Bergmannsspr.
1958, 188
.