absein,
unfestes Präfixverb,
von präd.
1
(8-11) + nicht klar trennbar.
1.
›e. P./S. ledig sein, jn./etw. lossein, etw. losgeworden sein, verloren haben‹.

Belegblock:

Chron. Köln
1, 598
(
rib.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
we it breiche, hie moiste intzat bliuen | ind van vns schirpe ind staff | ind sy des riches aff.
Ebd.
3670
:
E wir weren vnser eren aff, | wir willen lieuer hude wagen | den lijff.
Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 150, 1
(
Straßb.
1522
):
dem ward sie hold und wer des Mans auch gern abgewesen.
Ebd.
335, 13
;
Chron. Köln
1, 6144
;
Cirullies, Rechtsterm. Anh. 1981, Nr.
2
.
2.
›etw. leugnen; etw. abschlagen, gegen etw. sein‹.
Bedeutungsverwandte:
 26,  1.

Belegblock:

Maaler
6r
/v (
Zürich
1561
):
Abseyn/ Loͤugnen/ Minder vnnd mer eins dings abseyn/ schier loͤugnen vñ abschlahen [...] Es kan sy niemants Abseyn/ Das ist/ man kan nit darwider seyn.
Schweiz. Id.
7, 1040
.