abschmieren,
V.
1.
›jn. verprügeln, verhauen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.
Wortbildungen:
abschmierung.

Belegblock:

Qu. Brassó
5, 486, 19
(
siebenb.
,
1613
):
Diesen Abend habe ich meinen Jungen zum Valet dieses Jahrs rechtschaffen abgeschmiert, denn er hat es wohl verdienet.
Ebd.
490, 36
(
1614
):
wie die Szallas ozto dahin kommen, die Herbergen zu beschreiben, haben sie dieselbigen wohl abgeschmieret.
Ulner
361
;
Wrede, Aköln. Sprachsch.
40a
;
Schwäb. Wb.
1, 64
;
Preuss. Wb. (Z) 1, 59.
2.
›jn. mit Salbe einreiben‹.

Belegblock:

Preuss. Wb. (Z) 1, 59.