abschabung,
die
;
/ -.
1.
›Rasur; Reinigung von etw.‹ (jeweils als Tätigkeit);
vgl.  1.

Belegblock:

Voc. Teut.-Lat. iiij r (
Nürnb.
1482
):
Abschabũg. od’ rasur. od’ abschneydũg deß harß. rasura.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel.
3, 409, 8
(
Straßb.
1466
):
wann dasselb haus zebeschneiden inwendig allumb vnd besprengen das gestúpp der ab schabung auswendig der statt in ein vnrein statt.
2.
›Abschabsel, Schabspäne‹; Metonymie zu 1.

Belegblock:

Weitz, Albich v. Prag
137, 17
(Hs. ˹
oobd.
,
A. 16. Jh.
˺):
nym die abschabung von dem piermet vnd misch das mit ayrclar vnd mach mit hanff ain pflaster, das verstelt das plůt.
Vorarlb. Wb.
1, 32
.