abschütteln,
V.
›etw./jn. herunter-, herabschütteln‹; mit Objektverschiebung: ›etw. (z. B. Bäume) durch Schütteln säubern, von etw. befreien‹.
Bedeutungsverwandte:
; vgl.  1.

Belegblock:

Österley, Kirchhof. Wendunmuth
1, 287, 21
(
Frankf.
1563
):
der nam die elen, steck sie dem jungkherren ein wenig in ein schnitt am wammes, und thet, als ob er in abschütteln wolt.
Luther, WA
36, 561, 14
(
1532
):
wen man den [...] baum hat abgeschuttelt.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 125, 26
(
Hagenau
1534
):
Was aber eyn gewurtzelt / und ym hertzen odder ynn der haut ist / das leßt sich nicht so leichtlich abwaschen odder abschutteln.
Schwäb. Wb.
1, 66
;
Crecelius
1, 8
.