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abmalen,
V.;
zu nhd.
mahlen
(vom Getreide),
mhd.
maln
().
1.
›(Getreide) mahlen‹.

Belegblock:

Dinklage, Frk. Bauernweist.
109, 16
(
nobd.
,
um 1540
):
so solle der muller dem frömbden abmalen.
2.
›(Gewässer) zum Mahlen verwenden, beim Mahlen aufbrauchen‹.

Belegblock:

Lohmeyer, K. v. Nostitz (
preuß.
,
1578
):
er habe den grossen teich Gorn gar abgemalen; so mussen die fische wol erstigken.
so kan man den sommer das [wasser] thieffer lauffen und abmalen lassen.
Preuss. Wb. (Z)
1, 42
.
3.
›etw. abschleifen, zerreiben‹.

Belegblock:

Ütr. bei
Sudhoff, Paracelsus (
1537
/
8
):
das fel terrae der ist der den stein abmalt, mit der zeit hinnimpt, aber in keiner schneller heilung.