abhold,
Adj.
›jm. nicht gewogen, nicht geneigt, unfreundlich gesinnt, e. S. abgeneigt‹.
Syntagmen:
meist prädikativ.

Belegblock:

Roder, Hugs Vill. Chron.
51, 17
(
önalem.
,
1513
):
darumb was ina iederman abhold.
Turmair
5, 216, 5
(
moobd.
,
1522
/
33
):
von iren wegen ward er seiner hausfrauen [...] abholt ie lenger ie mêr.
Sachs
20, 343, 15
(
Nürnb.
1563
):
Der son kund das nit schlagen ab, | Weil es der keyser haben wolt; | Wann er war dem hauptman abhold.
Sudhoff, Paracelsus
6, 182, 6
;
Schaer, Pyr.-Thisbe-Sp.
198, 1061
;
Schöpper
102b
;
Maaler
3 v
;
Schwartzenbach G II v; P V v.