abgetun,
V.,
unr.; vgl. das Bedeutungsspektrum von
abtun.
1.
›(die Haare) aufbinden, aufnesteln‹.

Belegblock:

Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 59, 33
(
Straßb.
1522
):
Man treibt grose Hoffart an dem Kopff mit dem Flechten und grosen Koͤpffen, und wan sie heimkumen und sich abgethůn, so steckt etwan ein Baderhůtlin daryn.
2.
›jn. vernichten, (Gruppen) ausrotten‹.

Belegblock:

Chron. Strassb.
1, 379, 23
(
els.
,
A. 15. Jh.
):
der hette grossen flys und ernest, wie er die Arrianen [...] abe gedete.
3.
›etw. veräußern‹.

Belegblock:

Rwb
1, 94
.