2
abermal,
abermalen,
abermalig,
abermals,
Adv.
›wieder, wiederum, zum wiederholten Male‹, speziell: ›zum zweiten Male‹; wie
3
 1; die Formen
abermal
und
abermals
mit gleicher Häufigkeit,
abermalen
seltener.
Bedeutungsverwandte:
3
 1, ,  1,  3, , ; vgl. .

Belegblock:

Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
327, 4
(
thür.
,
1474
):
Nachdem ir uns abermals zcweier pardt schrifftliche gesetze zu leuterunge [...] zugesandt habt.
Chron. Augsb.
7, 195, 13
(
schwäb.
,
1550
):
da ist der hertzog [...] abermals auf die von Magdenburg zogen.
Turmair
1, 272, 25
(
moobd.
,
1528
):
Wie die unglaubigen Teutschen abermaln Rom gewungen.
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
31, 10
(
mslow. inseldt.
,
1534
):
das Hans Stiml abermal gefenglich angenomen werd.
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
2, 131
;
Skála, Egerer Urgichtenb.
45, 7
;
Chron. Augsb.
5, 365, 29
;
7, 479, 2
;
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
3, 55, 15
, Var.;
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
5, 42
;
Schöpper
46b
;
Henisch
6
;
Wrede, Aköln. Sprachsch.
13b
;
Pfälz. Wb.
1, 25
.