abbrocken,
V.
– Obd.
1.
›(Obst) pflücken, ernten‹.

Belegblock:

Chron. Augsb.
5, 176, 17
(
schwäb.
,
1523
/
27
):
die [weixlen] hett er erst in seinem garten abprockt.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
116, 12
(
smoobd.
,
17. Jh.
):
waß [obst] er mit der hand glangt mog er abprocken und die andern selbert abschiten.
Ebd.
78, 25
.
2.
›etw. (junge Triebe) abreißen‹.

Belegblock:

Winter, Nöst. Weist.
1, 717, 3
(
moobd.
,
1601
):
viech [...] so im walt die jungen aufschößenden stämb abbrogen und verderben
(
abbrogen = abbrocken?
).