abbreche,
die
;
-/-n.
1.
›Lichtschere, Lichtputze‹;
vgl.  1.

Belegblock:

Hampe, Ged. v. Hausrat IV, b II,
8
(
Straßb.
um 1514
):
Lyechtstoͤck / Abbrechen / vñ Kertzen liecht.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 555, 10
(
Hagenau
1534
):
Auß holdern macht man abbrechen / liechtschnupffen / und liechtscheren.
Alberus Kk iiijr;
Diefenbach
371b
;
Brack c
7r
;
Argovia
2, 1861, 80, 23
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
1a
.
2.
›abgebrochenes Stück von etw.‹, z. B. ›Knüttel, Aststück‹;

Belegblock:

Barack, Zim. Chron.
2, 128, 18
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
das er in ainer gehe ein hülzin abbrechen zu handen genomen, mit derselbigen hat er den pfaffen überloffen und hat in damit erstechen wellen.