abberen,
V.
1.
›jm. etw. abschlagen, abhauen‹.

Belegblock:

Holtzmann, Gr. Wolfdietrich (
obd.
, Hs.
A. 15. Jh.
):
daz tusent klingen [...] | dich [schenkel] also balde möhten han abgebert | von einem so groszen libe.
2.
›jn. prügeln, schlagen‹.

Belegblock:

v. Keller, Ayrer. Dramen (
nobd.
,
um 1600
):
Es haben mirs Zwen ReudKnecht gnumben | Vnd mich darzu weydlich Abbert.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth (
Frankf.
1603
):
Dieser recht vor der haußthür kehrt, | Wenn er sein böß weib wol abbert.