abbau,
der
(daneben noch undurchsichtig gewordenes
abau < â-bû
);
-(e)s/-e.
›Verwahrlosung (von Wirtschaftsgütern), Mißwirtschaft und dadurch verursachte Ertragsminderung‹;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
1
 4.
Gegensätze:
 3.
Syntagmen:
a. beschauen / rügen; in a. liegen, zu a. kommen, a.
(Subj.)
anstehen.

Belegblock:

Aubin, Weist. Köln/Brühl
41, 40
(
rib.
,
15. Jh.
):
sal men [...] ouch wroigen alle abouwe des hoefs.
Winter, Nöst. Weist.
1, 742, 17
(
moobd.
,
M. 15. Jh.
):
so mag man wol erkennen was abpaw denselbign [paw] anstet.
Ebd.
1, 247, 4
;
894, 3
;
Uhlirz, Qu. Wien
2, 3, 244a, 31
;
365a, 45
;
Rwb
1, 7
;
Wrede, Aköln. Sprachsch.
5a
;
Trübner, Dt. Wb.
1, 5
.