ab|erhalten,
V., unr. abl.
›jm. etw. (vor allem auf dem Rechtswege, aber auch militärisch) abgewinnen‹.

Belegblock:

Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
92, 28
(
thür.
,
1474
):
So unde als yme Hans Wonner des gutis eyn teil met rechte abeerhalden hat.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
328, 7
(
m/soobd.
,
17. Jh.
):
Sentemahlen aber die frau abbtissin zu Göß das lantgericht [...] denen von Prugg als pfantinhabern in possessorio aberhalten.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
459, 5
(
nobd.
,
n. 1525
):
das pundisch kriegsvolk [...] hetten [...] die bewrischen kriegslewt darinnen so hart benötigt, das sie inen, den pawrn, den dritten sturm aberhalten.
Bischoff u. a., a. a. O.
330, 37
;
Rwb
1, 52
.