ab|erbitten,
V., unr. abl.
1.
›jn. von jm. (von rechtlicher Verfolgung und Bestrafung) los-, freibitten‹; wie  1.

Belegblock:

Chron. Augsb. (
schwäb.
,
v. 1536
):
da sich das gantz hoffgsündt über in erbarmet und dem fürsten aberbetten hat.
2.
›jm. etw. durch Bitten abgewinnen, bei jm. etw. durch Bitten erreichen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Munz, Füetrer. Persibein
205, 3
(
moobd.
,
1478
/
84
):
do kam ain klare magt, | die ims gund aberpiten.
Niewöhner, Teichner
555, 17
(Hs. ˹
nobd.
,
E. 14. Jh.
˺):
ob er yn iht erpitet ab, | sie geben ym ein solch gab.
3.
›bei jm. Abbitte tun‹; wie  3.

Belegblock:

Chron. Augsb. Anm. 3 (
schwäb.
,
1535
):
daß er [...] solch reden ainem erbern rat aberpiten solle.