überreich,
Adj.
›in einer über das Normalmaß hinausgehenden Weise vorhanden‹ (von allem, meist positiv Gesehenem gesagt, das quantifizierbar sowie qualifizierbar ist); im Einzelnen: ›überhell strahlend‹ (von der Sonne); ›überdeutlich‹ (von einer Beweisführung); ›überprächtig‹ (von einem Tempel); ›überaus großzügig, freigiebig‹ (von den Händen, in minnetheoretischem Kontext); ›äußerst bösartig‹ (von e. P.); ›überaus reich ausgestattet an natürlichen Ressourcen‹ (von einem Dorf); ›allmächtig‹ (von Gott); zu (Präp.) 10, (Adj.) 4; 5.
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Merket an der sunnen schin, | Der sul wir dan werden glich | Und vor sie noch als oberrich | Als sie nu vor uns ist.
ein tempel gezieret fin | uberriche uz unde in.
wenn keyn ander wartzeychen were, dabey man erkennen mocht, das die hohen schulen die aller grewlichst des teuffels hurerey und buberey weren, solt yhe das alleyn uberreychlich gnug seyn, das sie ßo gantz und gar unvorschampt Aristotelem eyn nebenliecht auffwerffen.
of das ich muͦchte scouwen | menich wonder diche: | [...] | mit ober richer henden | cloffen uͦf die wenden, | mit roden rosen muͦnden | zo ighelichen stonden.
Dem [menschen] du [Job] mit bosheit uberrich | Schaden machst, mit lastere balt.
Ein dorff [...] | Was gelegen wunneckleich, | An holtz und wasser überreich.
Luther, WA .