übermits,
Präp.,
vereinzelt übermittels
.›mittels, vermittelst, durch etw. / jn., aufgrund, mit Hilfe, infolge e. S. / e. P.‹; vgl. (Präp.) 1; 3; 12, (Adj.) 5 (in der Form
mits
; s. auch : „zusammenrückung von präp. über
und acc. mitte
mit secundär angetretenem adverbial-s
“).Wmd. / wobd.
Syntagmen
(in Auswahl): so weit erkennbar mit Akk.: ü. dies
›aufgrund dessen, deshalb‹; etw
. (Subj.) ü. jn. ergehen, ü. jn. ein wunder geschehen, e. S
. (Subj.) besser ü. sich selber dan ü. ein anderes sein, der heilige geist dem gemüte ü. die minne innewonen, die sele
(Subj.) etw. ü. gnade / liecht empfahen, jn. ü. alle rede
›mit guten Gründen‹ aus Cöln verweisen, tiere ü. das gebot (gottes) in die Arche füren, die kinder ü. werke zu gutem sitte ziehen, das feuer
(Subj.) ü. hitze das wasser auftreiben, j. ein gebot ü. leichtfertigkeit übertreten, ü. dunkelheit verstört, ü. wasser gesund, ü. die scheffen verunreicht sein / werden, j. ü. den glauben himmelsche dinge ansehen, ü. etliche dinge, ü. die ordnung erhaben werden, der son den leib ü. mittel der sele angenommen haben
; mit Gen.: j. ü. der gaben (des heiligen geistes) gelassenheit leren
›lernen‹, jm. die ware ü. der gebote abschlagen, die sele ü. irer kräfte sehend, die vergiftenis ü. des holzes (des kreuzes) verschwendet werden
; mit Dat. (1 Beleg): ü. dem vater
.Belegblock:
,In im‘ daz ist in dem vater, ,übermitz im‘ daz ist in dem sune, ,durch in‘ daz ist in dem heiligen geiste.
waz die sele enpfahen sol, daz muz si enphahen sunder mittel oder ubermitls lieht und die genad.
Want oevermitz sij geschach dat wonder.
der duuell [...] brachte Sij dair zo dat Sij dat eynige gebot ouermitz dye wijffsche lijchtferdicheyt ouertrat.
Ebd.
12v, 33
: Euch synt eyn deyl
[der
diere]
ouermitz dat gebot gotz ind der engelscher diẽstberlicheit dae hynne gebracht ind gevoirt worden. So wart der vurss. her [...] ouermitz alle Reede eyndrechtlichen vss Coelne zo ewigen dagen verwijst.
Die sele hat drie edele krefte, [...] und durch dise kreften so ist sú Gotz griffig und enpfenglich, daz sú alles des enpfenglich mag werden daz Got ist und hat und geben mag, und ist úbermitz dis sehende in ewikeit.
Ez ist zemerken, ob der sun gotis sich neme daz fleische übermitz mittel der sele.
Ebd.
66, 9
: wan er [heiliger geist] übermitz die minne innewonet dem gemüet.
Ebd.
376, 21
: ein icklichü widertragunge die fündiret eintweder über die wielichi, alse zwiveltiges unde ein mittels; oder übemitz die tüewunge oder die lidung.