äther,
ether,
der
;
aus
lat.
-
griech.
aether
(Georges
1, 215
).
1.
›oberste Luftschicht, Äther‹.

Belegblock:

Pyritz, Minneburg
127
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Die burk ich lang an kapphet, | Bis von des heissen sunnen eter | Sich hub gar ein starkes weter.
Sudhoff, Paracelsus
13, 390, 6
(o. O. o. J.):
alles geschöpf, so zwischen den etheren eingefangen und begriffen seind.
2.
›Gestirn‹; metonymisch: ›gestirnter Himmel, Sternenkonstellation‹.
Wortbildungen:
ätherisch
›himmlisch‹.

Belegblock:

Sudhoff, Paracelsus
1, 18, 26
(
um 1520
):
in seiner [himel] olympietet und etherischen leufen.
Ebd.
10, 331, 26
(
1536
):
leichtlich verstanden mag werden, was der aether olympii getan hat [...], wiewol solchs der arzet, der im firmament kein wissen tregt, nit versteet.
Ebd.
12, 495, 10
(
1537
/
38
):
das selbig ist ein gestirn, astrum oder sidus oder aether.