teidinger,
der
;–/-Ø
.›Schiedsmann, Mittelsmann, Unterhändler‹;
zu
teidingen
7.Vorwiegend obd.; Urkunden.
Bedeutungsverwandte:
befrieder
mitler
schiedsman
schiedsrichter
spruchmann
unterhändler
Syntagmen:
t. einer sache sein
; zeugen und t
.; der erkorene / freundliche t
.Wortbildungen:
teidingerin
Belegblock:
Bömer, Pilgerf. träum. Mönch
10172
(rhfrk.
, um 1405
): In des konniges hoff ich dann gan, | Wann ich die gesetze gehort han, | Und sprechen ich wolle vorsprecherynne | Werden und eine dedegerynne.
Schwartzenbach
N ijr
(Frankf.
1564
): Schiedmann. Mittler [...] Schiedsrichter. Befrider [...] Thaidinger. Vnderhaͤndler.
Hauber, UB Heiligkr.
1, 638, 19
(schwäb.
, 1398
): wir Hans von Hornstain ritter von Schatzberg, Albreht von Mâgenbuͦch [...], wan wir ôch aller ob geschriben ding taͤdinger gewêsen sient und es ôch mit baider tail guͦtem willen also gegangen und vollefuͤrt ist.
Sappler, H. Kaufringer
7, 400
(schwäb.
, Hs. 1464
): wenn si nun ainen münich lert, | mit iren listen cluog und fein, | das er ir tädinger muoß sein, | damit si treibt ir buolschaft.
Turmair
4, 139, 18
(moobd.
, 1522
/33
): Diser künig [Künig Rham] was spruchman und taidiger in diser zwitracht.
Bindewald, Texte schles. Kanzl.
23, 21
; UB Zug
3, 1
; Leisi, Thurg. UB
7, 429, 25
; Boner, Urk. Aarau
826, 5
; Merz, Urk. Lenzb.
117, 6
; Chron. Augsb.
1, 180, 10
; Vock, Urk. Hochst. Augsb.
323, 10
; Thiel u. a., Urk. Münchsm.
168, 28
; UB ob der Enns
9, 633, 1
; 876, 7
; Hör, Urk. St. Veit
167, 35
; Schwäb. Wb.
2, 15
; Schweiz. Id.
12, 457
.