stelbaum,
der
.1.
›aus einem bei Berührung zuschnappenden Balken- oder Lattengerüst bestehende Tierfalle‹; vgl.
stellen
1, baum
16.Belegblock:
Winter, Nöst. Weist.
3, 449, 7
(moobd.
, 1584
): Ob ainer mit haimblichen jagen, gewichtl aufhenken, stellpäumb zu machen [...] begriffen wurde, soll nach ungnaden gestrafft [...] werden.
2.
wohl ›verstellbares Brett am Mühlenwehr‹; vgl.
stellen
10, baum
12.Bedeutungsverwandte:
stelbank
welbaum
Belegblock:
Müller, Grafsch. Hohenb.
2, 72, 42
(schwäb.
, 1431
/2
): Hauen und Zufuhr von stelbamen, 1 welbam, stelbencken. 8 lb. 16 ₰ umbe 80 schlosstielen zu aim tich zu der großen mülln.