steigzeug,
das
;der
.›Gerät zur Erstürmung feindlicher Anlagen‹;
zu
steigen
(V., unr. abl.) 2.Bedeutungsverwandte:
vgl. steigleiter
Belegblock:
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
412, 6
(nobd.
, n. 1525
): zu sturmen ganz ernstlich und heftigklich angetretten mit leytern, steygzewgen, werhafter hand und anderer rustung.
Sachs
16, 327, 27
(Nürnb.
1563
): Mit seinr kriegs-rüstung darvor [statt] lag | Und die mawer zu fellen pflag | Mit den sturmböcken, zu dem sturm | Ruft den steigzeug, mancherley furm.
Chron. Augsb.
3, 262, 4
(schwäb.
, E. 15. Jh.
): in ainem closter parfuͦsserordens vor Florentz ward gefunden steigzeug, also wurden 36 münch und pfaffen aus dem closter erhangen.
Schwäb. Wb.
5, 1705
.‒
Vgl. ferner s. v. abstürmen
1.