reine,
die
.
›Vollkommenheit, Makellosigkeit‹; vgl.
rein
(Adj.) 5; 7.
Älteres Frnhd.
Bedeutungsverwandte:
keusche
,
tugend
4.

Belegblock:

Thiele, Minner. II,
20, 10
(Hs. ˹
wobd.
,
15. Jh.
˺):
Ich gelob als wol das nie uff erde | kein mensch din gelich gesach an rein.
Guth, Gr. Alex.
177
(Hs. ˹
oobd.
,
E. 14. Jh.
˺):
ez wolt zu ir | Der got Amon [...] | Komen, ,wann er dich auz erwelt | Hat für alle weip geczelt | An rain, an keusch und an tügent | [...]‘.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
278
.