reide,
die
;–/-n
;zu
mhd.
reide
›Drehung, Krümmung; etw. sich Drehendes‹
(Lexer
).2, 385
›Schlagbaum‹; auch: ›Gelenk, Scharnier‹;
zu
reiden
.Bedeutungsverwandte:
schneller
werbel
barre
baum
baumschlies
drehbaum
grendel
Belegblock:
Chron. Nürnb.
2, 273, 1
(nobd.
, 1449
/50
): macht aber ein reiden auf dem weg.
Ebd.
274, 15
: so waren bei ieder reiden 10 schützen bestelt, die [...] auf und zu musten thun die reiden oder schneller.
Voc. Teut.-Lat.
aa vijr
(Nürnb.
1482
): Reyde oder werbel. als an venstern.
Chron. Nürnb.
2, 272, 2
; 274, 25
.