rebstok,
der
;
-s/-e
+ Uml.
›Weinstock‹; auch ütr. auf Christus bzw. das Kreuz als Zeichen der Erlösung; zu
rebe
1, vgl.
stok
2; 4.
Bedeutungsverwandte:
weinstok
; vgl.
rebe
1.

Belegblock:

Bachmann u. a., Volksb.
253, 35
(
alem.
,
15. Jh.
):
da ist daz crücz Cristi der rebstock, der edel lip Cristi daz winfas, die nagel der zapf, der win das pluett.
Illing, Albert. Sup. miss.
1501
(
els.
,
n. 1380
):
Ich bin ein geworer rebestock vnd ir sint die zwiger oder die vsschússilinge.
Dasypodius
190r
(
Straßb.
1536
):
Propago, Ein alter raͤbstock / d’ ins erdt reich weit zerleget wirt.
Peters, Schäden I,
129, 2
(
nalem.
/
schwäb.
,
1400
/
33
):
nim das mos, das an den rebstöcken ist.
Voc. Teut.-Lat.
aa vr
;
Dasypodius
57v
;
394v
;
Maaler
323r
;
Hulsius
N iijv
;
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
373
.