rükgrat,
rückengrat,
der
.
›Wirbelsäule (bei Mensch und Tier)‹;
zu
rücke
1,
grat
2.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
rükbein
,
rükknoche
,
rükmeissel
,
rüksdorn
,
rükstrang
.
Wortbildungen:
rückengratsmark
›Rückenmark‹.

Belegblock:

Strauss, A. v. Villanova dt.
161r, 23
(
obd.
, Hs.
1421
):
daz oley [...] ist gut für den krampf vnd der dem ruckgrat mit salbent, den behutet ez vnder weylent, daz er an seynem alter nicht krump wirt.
Voc. Teut.-Lat.
bb iiijv
(
Nürnb.
1482
):
Ruckengratesmarck od’ knoche hinten am nack. nucha.
Sudhoff, Paracelsus
11, 110, 7
(
1537
/
41
):
wo solche tartara sind, da ist auch artetica, podagra [...], es sei im leib wo es wöl, im ruckengrad oder rippen.
Maaler
336v
(
Zürich
1561
):
Der Ruckgrat. Spina, Spinæ crates. Das marck im Ruckgradt.
Haszler, Kiechels Reisen
327, 14
(
schwäb.
,
n. 1589
):
ichs
[das Pferd]
underwegen hesslich zuegericht und uff dem ruckgratt übel gedruct
(habe).
Rauwolf. Raiß
16, 25
([
Lauingen
]
1582
):
der [Visch] war schoͤn von farben [...] oben vber den ruckgrad blaw.
Voc. Teut.-Lat.
bb iiijv
.