röste,
rösse,
die
.›Wassergrube, Wasserloch zur Flachsbereitung‹;
zu
2
rösten
.Belegblock:
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
61, 21
(osächs.
, 1570
/7
): wiewohl daz quell- und brunwaßer auch schönen weißen flachs machet, er muß aber einen tag viere oder fünfe lenger in der roste liegen.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 168, 11
(schwäb.
, 1456
): wer die ross hat, der git järlich 2 fiertel öls, 100 aiger, [...].
Skála, Egerer Urgichtenb.
196, 15
(nwböhm.
, 1577
): etzlich flaß 2 büschel Zu SoßenReuth aus der Röst.
Gehring, a. a. O.
29, 30
; Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
285
.