1
pfriem,
der
;
zu
mhd.
phrimme
›mirica‹
(
Lexer
2, 264
), dies zu
ahd.
primma
, das (wegen der Stacheln einiger Arten) zu
2
pfriem
umgedeutet wurde (
Dwb
7, 1793
;
Kluge, Etym. Wb.
547
);
vgl. dazu
Zs. f. dt. Wortf.
3, 273
.
›Pfriemenginster, Ginster‹.
Bedeutungsverwandte:
ginst
 1.

Belegblock:

Bömer, Pilgerf. träum. Mönch
1433
(
rhfrk.
,
um 1405
):
Desglichen ist kein baum, is sij | prymme odir wyden | Noch ander baume, daz sij nit | kleider von mir gewynnen.
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
362
(
Genf
1636
):
pfriemen / f. Ginster / oder Genster.
Maaler
318r
(
Zürich
1561
):
pfrimmen / Ein kraut. Iberica. Oder ginstern.
Hulsius
N iijr
;
Dasypodius
472r
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
268
;
Bad. Wb.
1, 215
;
Schwäb. Wb.
1, 1078
;
Marzell
4, 438
.