pfebe,
die
;–/-n
, daneben pfede,
pfedem,
die
; –/-n
(zu pfede
), -e
(zu pfedem
);zu
mhd.
pheben, phedem
›Melone, Kürbis, Gurke‹
(Lexer
), dies über 2, 232
mlat.
peponus
aus lat.
pepo
›Pfebe‹
(Georges
; 2, 1559
Kluge, Etym. Wb.
).541
Bezeichnung für mehrere Kürbisarten (Gurke, Kürbis, Melone).
Bedeutungsverwandte:
kürbis
melone
Belegblock:
Volkmar
461
(Danzig
1596
): Pepo, onis, Pfeben / Malonen.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
120, 34
(osächs.
, 1570
/7
): Also mag man auch korwes und pfeben waxend machen.
v. Keller, Ayrer. Dramen
2627, 20
(nobd.
, um 1600
): Deßgleichn Köhl, Grüns kraut vnd Solat | Fressen sie als gern in der Statt, | Weißkraut, Ruben vnd die Pfeben.
Eis, Gottfr. Pelzb.
129, 4
(nobd.
, 3. V. 14. Jh.
): Pfedeme vnd puliones, kichirn vnd kurbise, di saltu alsus pflanczen.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
4, 43, 16
(Straßb.
1466
): vns kumment in das gemútt die kúrbs vnd die pheden vnd der lauch.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
391, 7
(oobd.
, 1349
/50
): Citrullus haizet ain erdapfel und ist nâhent gestalt sam die pfedem, die ze latein pepones haizent.
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
359
(Genf
1636
): pfebe / f. Melonen.
Mollay, Ofner Stadtr.
154, 10
(ung. inseldt.
, 1. H. 15. Jh.
): [sie] süllen mügen verkauffen dise nachgeschriben ding: Öpfel, pyeren, cherschen […] Pfeden vnd erdöpfel, kürbis vnd gruen mandelkeren.
Marzell
1, 1254
; Schwäb. Wb.
1, 1022
.