niedenan,
Adv.
1.
relativ zu einer Bezugsgegebenheit (z. B. zum Körper eines Tieres, zu einem bekannten Ort) ›unten; landschaftlich tiefer unten gelegen; in der Unterstube (eines Hauses)‹; zu
nieden
1.Gegensätze:
obenan
Belegblock:
Hajek, Guͦte spise
8
(rhfrk.
/nobd.
, um 1350
): die klawen, die ez [ferhelin] nidennen hat vf den fuͤzzen.
Bernoulli, Basler Chron.
4, 33, 2
(alem.
, 1424
): die unsern, so dort nidenan in des marggrafen land logent, am haruͦfziehende worent.
Chron. Strassb.
124, 15
(els.
, 1362
): die wile denne der rot uf der Pfaltzen was, so huͦtent ir die antwerg gewefent hie nidenan umbe Pfaltze.
Rennefahrt, Stadtr. Bern
161, 32
(halem.
, 1353
): wenne wir denne die Waltstette mantint, so suͥllent si och da nidnan umb si fuͥrderlichen die vient angriffen.
Boos, UB Aarau
248, 10
(halem.
, 1417
): were inen das aber nit komlich, so solt er si doch nidnan in dem hus, [...], beliben und sitzen laͮssen.
Öst. Wb.
1, 207
.2.
s. nieden
2.