mastig,
Adj.
›fett, dick, aufgeschwollen (vom Menschen); fett, schwer, feucht (vom Ackerboden)‹; vgl.
mast
(Adj.).
Bedeutungsverwandte:
feist
,
schweinfeist
(Adj.).
Wortbildungen:
mästigkeit
(dazu bdv.:
feiste
).

Belegblock:

Dasypodius
207r
(
Straßb.
1536
):
Sagina [...], Mestspeiß / oder mestigkeit / feißte.
Sudhoff, Paracelsus
2, 8, 9
(
1525
/
6
):
die [personen] gar flüssig, rozig, mastig und plutertellig gewesen sind.
Ebd.
104, 26
:
was nun von diser art nicht ist, sonder ist einer andern art, als matertellig, mastig und feuchts cörpers.
Maaler
284v
(
Zürich
1561
):
Mastig / Schwinfeißt. [...]. Feißt vnd Mastig vaͤld. Agricrassi.
Schwartzenbach
G jv
;
Schweiz. Id.
4, 510
.