marcasit
(o. ä.),
der
;über
mlat.
marcasita
(o. ä.) letztlich aus dem Arab.
(DuCange
; 5, 208
Lüschen, H., Namen der Steine.
).1979, 270
›Markasit, ein Mineral (Schwefel-Eisen-Verbindung)‹.
Fachtexte.
Wortbildungen:
marcasit
marcasitisch
Belegblock:
Wiemann, liber lapidum Marbods.
128, 19
(1522
): hoc est marchasita aurea, que medium quodam modo est inter metalla et lapides.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
52, 20
(Frankf.
1535
): Ballas polirt mann mit Marcasit / das ist Golt ertz / vnnd mit leinoͤl.
Ebd.
158, 16
: Marcasit. Magnesia. Marcasita. Jst ein stein / hat vilerley farben / denn er nimpt die farb eins ieden metalls an.
Sudhoff, Paracelsus
6, 361, 1
(1528
): der margazit ist ein extracts von dem kakimia.
Ebd.
8, 153, 6
(1530
): o margazit, o magnesia, also leuchten ir beim golt, sehent wie golt, als der margazit auch, und im feur so ist es schwefel und pech.
Ebd.
9, 52, 17
(1531
/5
): so wissent das vil sind der salia, andere sind kalch, andere eschen, andere arsenicalisch, andere antimonisch, andere margasitisch.
Ebd.
13, 99, 31
(1525
/6
): [cachimia] hat aber al farben, weiß, rot, wie marcasit.