leiendecker
(vereinzelt dissimiliert zu
1
leimdecker
),
der
;
–/-Ø
;
zu
2
leie
,
decker
 1.
›Schieferdecker‹.
Snfrk. / rib. / mosfrk. / rhfrk.; Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
kleiber
 1,
steindecker
.
Wortbildungen:
leiendeckerhacke
›Werkzeug des Schieferdeckers‹ (a. 1596).

Belegblock:

Buch Weinsb.
2, 137, 29
(
rib.
,
1565
):
den leideckern 5 tagloin.
Ebd.
182, 30
(
1568
):
mit blei ist groisser handel [...] und die leiendecker und geistlichn und weltlich, die bauen [...], kunnen einem abkaufen.
Hilliger, Urb. St. Pantaleon
539, 22
(
rib.
,
1657
):
meister Everd leyendecker vertingt ad 36 rthlr.
Ebd.
564, 17
(
1669
):
darhin gesandt Br. Henrich, meister Christian zimmerman [...], einen steinmetzen zu Fernich und unseren leyendecker.
Herborn u. a., Rechn. Jülich
97, 34
(
rib.
/
snfrk.
,
1398
/
9
):
Symon dem leymdeck(er) mit syne(n) kneicht, doe zu Cast(er) inden hove ind zu Stertzheim upden hüesse ind schure gedeck XXIX dag up syne cost.
Redlich, Qu. Ratingen
90, 22
;
Hilliger, a. a. O.
536, 11
;
537, 16
;
Chron. Mainz
1, 43, 21
;
378, 23
;
Voc. Teut.-Lat.
sjv
;
Pfälz. Wb.
4, 912
;
Bücher, Berufe Frankf.
1914, 77
.
Vgl. ferner s. v.
pastete
.