leibsschwachheit,
die
;
/–.
›körperliche Gebrechlichkeit, Unwohlsein, Krankheit‹;
zu
1
leib
 1.

Belegblock:

Luther, WA
47, 772, 25
(
1539
):
DIeweil ich meines Heupts wegen Leibesschwachheit nicht so gewiß bin die Lehre gaͤntzlichen zu erklaͤren, so wil ich durch Gottes Gnade bey dem Text bleiben des Evangelij.
Schmidt, Frankf. Zunfturk.
1, 135, 1
(
hess.
,
1589
):
welcher meister ohne erlaubnus oder verhinderung, herrngeschefft oder leibsschwacheit das gebott nit ersucht, sonder ungehorsamlich aussenpleipt.
Ebd.
1, 166, 19
(
1598
):
Denjenigen, so durch gottes gewalt und leibs schwachheit an ihrer arbeit verhindert werden.
Chron. Augsb.
8, 343, 7
(
schwäb.
, zu
1548
):
daß er seiner leibsschwachait halben das burgermaisterambt nit [mer] verwalten künde.
Ebd.
345, 11
.