lech,
wohl
der
;
zu
Lech
, ein Metall (
Dwb
6, 471
).
›Schwefelmetall, welches beim Verschmelzen geschwefelter Erze als Zwischenprodukt abfällt und aus dem zumeist durch Röstprozesse das nutzbare Metall gewonnen wird‹.

Belegblock:

Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
20, 163, 33
(
schles.
,
1509
):
Wie viel wohl aus einer schicht rohestein oder lech wird.
Ebd.
197, 12
(
1516
):
Wurde auch imande dyser khunstarbeytender sein ercz schlecht durch enander uff lech schmelczen und weyter durch rosten uff kupper arbeyten, silber und golt dorin vorfassyn ader ongesogert verkauffen, dieselben sollen [...] den dritten czenten [...] vorphlicht sein zu geben.