klauster,
das
;
aus
lat.
claustrum
›Riegel‹
(
Georges
1, 1200
).
›Vorhängeschloß‹.
Wmd.
Wortbildungen:
klaustern
›jn. / etw. fesseln‹ (a. 1584).

Belegblock:

Redlich, Jül.-Berg. Kirchenp.
1, 65, 26
(
rib.
,
1490
):
M.g.h. hait [...] zogelaissen, dat men [...] einen smit mit cluistern in aller gereitschaft da haven, de doeren ind portzen slossich zo maichen.
Chron. Köln
3, 902, 5
(
Köln
1499
):
as hei gehangen was, lies der greve den selven dief sliessen mit eime clouster.
Buch Weinsb.
2, 310, 5
(
rib.
,
1575
):
min suster [...] hat ein besonder clauster an die kist gehangen.
Ebd.
4, 45, 16
(
1588
):
hat der smidt [...] jedem sinen sclussel mit dem clauster in die hant geben.
Ebd.
5, 274, 17
(
um 1586
):
ein besclagen nusbeumen kist mit iren starken kloistern, darin der verbuntbreiff [...] ingelagt [...] wart.
Loesch, Kölner Zunfturk.
356, 43
;
Aubin, Weist. Köln/Brühl
40, 16
;
Rwb
7, 1074
.