kindschaft,
kinderschaft,
die
;
-Ø/–
.
›Kindverhältnis, Kindschaft ‹, ein Verwandschaftsverhältnis;
zu
kind
(
das
) 1.
Wortbildungen:
kindschaftsbrief
(a. 1616).

Belegblock:

Luther, WA
46, 617, 5
(
1537
/
8
):
so erhelt er [Gott] gleichwol in der welt die Vaterschafft, Mutterschafft, Kinderschafft, Herrschafft, Knechtschafft und Magdschafft und lesst weder ehelichen Stand noch andere Stende untergehen.
Sachs
11, 239, 19
(
Nürnb.
1556
):
Der mensch [...] | Dem Gott den hymlischen erbteil | In der tauff gibt der seel zu heil | Nemlich die kindtschafft und unschuld.
Ebd.
15, 345, 23
(
1562
):
Welch mensch getaufft wird in sein todt | [...] | Der wird der kindschafft nicht beraubt.
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 287, 11
(
Nürnberg
1631
):
Er bringt vns zur rechten Kindschafft, | Macht vns der Gottheit auch theilhafft.
Boner, Urk. Aarau
801, 10
(
halem.
,
1545
):
[die Kinder aus beiden Ehen]
zuͤ einer kindschaft ze bringen vnd in glicher [...] rechten ze halten.
Sachs
15, 427, 22
;
18, 440, 25
;
Welti, Urk. Rheinfelden
697, 13
(Regestbeleg);
Volkmar
433
;
Rwb
7, 824
.