kindschaft,
kinderschaft,
die
;-Ø/–
.›Kindverhältnis, Kindschaft ‹, ein Verwandschaftsverhältnis;
zu
kind
(das
) 1.Wortbildungen:
kindschaftsbrief
Belegblock:
Luther, WA
46, 617, 5
(1537
/8
): so erhelt er [Gott] gleichwol in der welt die Vaterschafft, Mutterschafft, Kinderschafft, Herrschafft, Knechtschafft und Magdschafft und lesst weder ehelichen Stand noch andere Stende untergehen.
Sachs
11, 239, 19
(Nürnb.
1556
): Der mensch [...] | Dem Gott den hymlischen erbteil | In der tauff gibt der seel zu heil | Nemlich die kindtschafft und unschuld.
Ebd.
15, 345, 23
(1562
): Welch mensch getaufft wird in sein todt | [...] | Der wird der kindschafft nicht beraubt.
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 287, 11
(Nürnberg
1631
): Er bringt vns zur rechten Kindschafft, | Macht vns der Gottheit auch theilhafft.
Boner, Urk. Aarau
801, 10
(halem.
, 1545
): [die Kinder aus beiden Ehen]
zuͤ einer kindschaft ze bringen vnd in glicher [...] rechten ze halten. Sachs
15, 427, 22
; 18, 440, 25
; Welti, Urk. Rheinfelden
697, 13
(Regestbeleg); Volkmar
433
; Rwb
7, 824
.