inman,
der
;–/inleute
;zu
mhd.
inman
›Mietsmann‹
(Lexer
).1, 1437
1.
›Mieter in dem Hause eines anderen‹; vgl.
3
in-
1, 1
man
6.Nobd. / Oobd.
Bedeutungsverwandte:
vgl. herberger
inaum
ingehäuse
Belegblock:
Sachs
7, 240, 24
(Nürnb.
1539
): Er sprach: Wie vil hab ich erlitten | […] | Von inleutten und haußgesinden.
Herzog, Landsh. UB
215, 6
(moobd.
, 1335
/8
): daz ein inman einen schaden taͤt, […] so sol der haus wirt seinen zins vor aus nemen, es ste der inman vf daz recht oder nicht.
Auer, Stadtr. München
80, 2
(moobd.
, 1347
): Hat ain wirt ainen inman […] in seiner herberg umb ain gedingten zins.
Winter, Nöst. Weist.
1, 98, 7
(moobd.
, 1520
): Ob ain inman und ain wiert mit einander stossig wuerden.
Ebd.
2, 48, 7
(1555
): Aber ain ieder mag im von seinem inman oder infrauen umb den hoffzinß woll gnueg thuen.
Ebd.
3, 6, 3
(v. 1489
): si meldent auch mer das wirt und iman pei ainem feur mit einander kochen sullen.
Brunner, Rechtsqu. Krems u. Stein
217, 14
(moobd.
, 1538
): Dieweil dan zwischen den angesessnen und innleüthen […] ain grosse undterschaidt ist.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
8, 3
(smoobd.
, 17. Jh.
): welcher ohne unser willen und wissen ainen in- oder herbergsman umb züns in sein haus aufnimbt […] den mag der grundherr auch darumb strafen.
Bastian u. a., Regensb. UB
362, 2
; Dirr, Münchner Stadtr.
332, 12
; Uhlirz, Qu. Wien
2, 3, 5123, 28
; Winter, a. a. O.
1, 301, 32
; 3, 573, 15
; Brunner, a. a. O.
14, 10
; Wutzel, Rechtsqu. Eferding
103, 7
; Siegel u. a., a. a. O.
48, 31
; 287, 27
; Bretholz, Liechtenst. Herrsch.
33, 18
; Rwb
6, 239
.2.
›Einheimischer, Eingesessener‹; vgl.
3
in-
1, 1
man
1.Bedeutungsverwandte:
vgl. inländer
Gegensätze:
ausman
Belegblock:
Ermisch, Freib. Stadtr.
132, 11
(osächs.
, Hs. v. 1325
): Ist iz denne ein inman, der zu der stat gehort, der muz sweren also.
Brinckmeier
1, 1047
; Rwb
6, 239
.