helriegel,
hellenriegel,
der
.
›Teufel, der den Ausgang der Hölle versperrt‹; in den Belegen meist als Schimpfwort für Bösewichte oder alte teuflische Weiber (z. B. für eine Kupplerin).

Belegblock:

Bobertag, Schwänke
228, 31
(o. O.
1575
):
da will ich zu den frommen landtsknchten, da wirdt ich besser leben haben, weder bei meiner taratanthara, dem bösen hellrigel.
Sachs
9, 286, 37
(
Nürnb.
1557
):
Der teuffel gutzt herfür und spricht: | Wie ist denn mein alter hellrigel | Kommen und hat bracht brieff und siegel, | Das ich zu ir soll widerumb.
Mollay, Ofner Stadtr.
287, 2
(
ung. inseldt.
,
1. H. 15. Jh.
):
So man mit warer taͤt dÿ alten hellen Rigel, dÿ posen weip an kumpet, dÿ frawen Ader Iuncfrawen auf maͤchen. Vnnd czu vnkeuschait pringenn.
Fastnachtsp.
445, 32
;
Barack, Zim. Chron.
612, 14
;
Schwäb. Wb.
3, 1777
.