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hal,häl,
der / die / das
;–/
auch -Ø
;zu
mhd.
hâhel
(Lexer
).1, 1144
›Haken, Zahnstange o. ä. über dem offenen Herd zum Aufhängen eines Kessels‹, auch ›Kette zum Einstellen eines Mühlengangs‹.
Wortbildungen:
häleisen
hälhake
Belegblock:
Beckers, Spinnr. Ev.
191
(Köln
1537
): welcher seyn katz ... behalten will, ... der treyhe sie drey mal vmb das haal.
Major, Haussradt
A ijv, 11
(Basel
1569
): Ein rost vnd ein haͤl | Ein bürsten vnd ein straͤl.
Zingerle, Inventare
67a, 36
(tir.
/vorarlb.
, 1472
): tzwo hälen vnd ainn grossen hälhagken.
Bergmann, Ambr. Liederb.
234, 36
(Frankf.
1582
): das fewer uber den kessel thun, und die häl an den kessel hencken, so sieden wir die kumpeß stangen.
UB Zug
2486, 38, 114
; Rennefahrt, Wirtsch. Bern
319, 41
; Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 326
, Anm.; Zingerle, a. a. O.
89a, 32
; Dasypodius
71r
; Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 498
; Dief./Wü.
644
; Rwb
4, 1432
; Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
162
; Pfälz. Wb.
3, 581
; Schweiz. Id.
2, 1133
; Schwäb. Wb.
3, 1043
.