guttun,
das
.›rechtschaffenes Handeln‹.
Wortbildungen:
guttuer
guttuig
Belegblock:
Luther, WA
30, 2, 617, 18
(1530
): Er mus frucht der liebe uben mit gut thun und boͤses meiden.
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
18, 18
(Hs. ˹omd.
, 1465
˺): Do du Neronem underweisest, das er guttete und gedultig wesen solte.
v. d. Lee, M. v. Weida. Spigell
84, 20
(omd.
, 1487
): das dÿ eldern [...] nicht ÿr testament machen Sunder sich allein vfs gut thún ÿrer kinder vorlassen.
Chron. Nürnb.
3, 148, 18
(nobd.
, 1488
): die pettelörden baten got tag und nacht, daß ire gutthuer und speiser wider komen.
Barack, Teufels Netz
11778
; Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
161
; Schwäb. Wb.
3, 973
.